Gold-Weide

Baum Information
 
Baum Information  
Wissenschaftlicher Name Salix x sepulcralis «Chrysocoma»
Ordnung Malpighiales
Familie Salicaceae
Allgemeiner Name Gold-Weide
Andere Namen Weinende Gold-Weide, Trauerweide
Heimische Verbreitung Kein heimisches Verbreitungsgebiet, erstmals kultiviert/erwähnt 1888 in Berlin
Habitat für Tierarten Bienen, Vögel und kleine Säugetiere
Verwendung Korbflechten, Seile, Bauwesen
Bepflanzungsjahr Vor 1952
Standort  

Über diesen Baum

Salix sepulcralis «Chrysocoma», auch bekannt als Gold-Weide, ist eine Sorte der Gewöhnlichen Trauerweide, die für ihr auffälliges gelbgrünes Laub und ihre anmutige, kaskadenförmige Form bekannt ist. Dieser Laubbaum wird in der Regel 8 bis 12 Meter hoch und hat lange, herabhängende Äste, die den trauernden Effekt erzeugen, dem der Baum seinen Namen verdankt. Im Frühling und Sommer sind die Blätter leuchtend gelbgrün, im Herbst nehmen sie eine goldene Färbung an, bevor sie sich gelb verfärben. Diese Sorte wird oft in der Nähe von Gewässern wie Teichen, Seen oder Flüssen gepflanzt, da sie in feuchten Böden gut gedeiht. Der Baum bildet im Frühjahr kleine, unauffällige Blüten in Form von Kätzchen, die für Bestäuber wie Bienen attraktiv sind. Die Gold-Weide bietet Vögeln und kleinen Säugetieren einen wertvollen Lebensraum, und ihre dichten, herabhängenden Zweige bieten Schutz. Gold-Weiden haben eine kürzere Lebenserwartung als die häufiger vorkommende Grün-Weide; sie werden in der Regel nur 15 bis 30 Jahre alt und sind anfällig für Krankheiten wie Weidenrost und Krebs. Wie bei allen Weiden finden ihre biegsamen Zweige Verwendung im Bauwesen, als Alternative zu Seilen, und zum Korbflechten.