Über diesen Baum
Larix kaempferi ist eine Laub abwerfende Nadelbaumart aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae), die gemeinhin als Japanische Lärche bekannt ist. Sie ist in den Bergen von Zentral-Honshū in Japan beheimatet, wächst typischerweise in höheren Lagen und kann eine Höhe von 20 bis 40 m sowie einen Stammdurchmesser von bis zu etwa 1 m erreichen. Der Baum zeichnet sich durch seine breite, kegelförmige Krone und dimorphe Triebe aus, die aus langen Trieben und kurzen Sporntrieben bestehen. Seine weichen, nadelartigen Blätter sind während der Vegetationsperiode hellblaugrün und färben sich im Herbst auffällig gelb bis orange, bevor sie abfallen. Die Samenzapfen sind eiförmig, aufrecht stehend und reifen von grün zu braun; oft bleiben sie mehrere Jahre am Baum hängen. Larix kaempferi wird weit über sein natürliches Verbreitungsgebiet hinaus angebaut, insbesondere in Nordeuropa und Teilen Japans, wo er in forstwirtschaftlichen Plantagen geschätzt wird. Das Holz ist zäh und langlebig, was es für den Bau und den Zaunbau beliebt macht. Neben seinen wirtschaftlichen Verwendungszwecken wird die Art oft als Zierbaum in Parks und Gärten genutzt und häufig als Bonsai gezüchtet. Es hat sich gezeigt, dass die Art anfällig für bestimmte Pflanzenkrankheiten ist, darunter das plötzliche Eichensterben. Der lateinische Name «kaempferi» wurde dem Baum zu Ehren von Engelbert Kaempfer gegeben, dessen bemerkenswerte «Geschichte Japans», die 1727 posthum veröffentlicht wurde, in der Eisenbibliothek zu finden ist.