Über diesen Baum
Malus domestica, der Apfelbaum, ist ein Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und einer der weltweit am häufigsten angebauten Obstbäume. Äpfel stammen wahrscheinlich aus Zentralasien, wo sie von wilden Vorfahren wie Malus sieversii abstammen, und wurden im Laufe der Jahrtausende vom Menschen weltweit verbreitet. Der Baum wird in der Regel 4 bis 12 Meter hoch und hat eine breite, runde Krone, einfache gezackte Blätter und weisse bis rosa Blüten im Frühling, die Bestäuber anziehen. Seine Frucht, der Apfel, gibt es in unzähligen Sorten, die sich in Grösse, Farbe und Geschmack unterscheiden und sich hervorragend zum Verzehr eignen – frisch, gekocht, getrocknet, als Saft, zu Apfelwein verarbeitet oder zu Essig fermentiert. Äpfel spielen in vielen Gesellschaften eine wichtige kulturelle und symbolische Rolle; sie kommen in Mythologie, Religion und Kunst vor und sind aus der Küche weltweit nicht wegzudenken. Apfelbäume bevorzugen gut durchlässige Böden, profitieren von Fremdbestäubung und sind anfällig für Krankheiten wie Apfelschorf. Mit dem Anbau durch den Menschen sind Tausende Sorten entstanden, die hinsichtlich Geschmack, Lagerfähigkeit und Verwendung optimiert sind. Die Sorten im Klostergut sind schwer zu identifizieren, was darauf hindeutet, dass es sich um eine alte, lokale Sorte handeln könnte.