Jubiläum 60 Jahre

Blick zurück

Nachrichten aus der Eisenbibliothek

Im August 1954, nur zwei Jahre nach der Eröffnung der Eisenbibliothek, wurden die ersten «Nachrichten aus der Eisenbibliothek» veröffentlicht. Sie berichteten über Aktivitäten der Bibliothek und stellten Schätze und Kuriositäten aus den historischen Buchbeständen vor. Die Nachrichten erschienen bis zur Nummer 47 im November 1976 in loser Folge ein- bis viermal jährlich als meistens vier oder achtseitiges Flugblatt. Mit der Nummer 48 (1977) wurden die Nachrichten in «Ferrum» umbenannt und nahmen an Umfang zu – das Ferrum war erwachsen geworden und zu einer veritablen Zeitschrift mutiert. Neu war auch, dass von nun an jede jährlich erscheinende Ausgabe einem Thema gewidmet war. Ab 1979 wurden die Tagungsbeiträge der im Jahr zuvor ins Leben gerufenen Technikgeschichtlichen Tagung (TGT) im Ferrum publiziert. Im Laufe seiner 60-jährigen Geschichte hat sich das Ferrum als angesehenes Organ der Wissensvermittlung im Bereich der Technikgeschichte etabliert.

Blick voraus

Ferrum 86/2014

Mit seinen 60 Jahren setzt sich das Ferrum nicht zur Ruhe. Wir gehen vielmehr neue Wege der digitalen Präsenz und Präsentation. Seit Juli 2014 sind die kompletten Ausgaben der Nachrichten und des Ferrum – auch die inzwischen vergriffenen – auf e-periodica.ch abruf- und einsehbar. e-periodica.ch ist die Plattform der ETH-Bibliothek für retrodigitalisierte Schweizer Zeitschriften aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur. Zurzeit werden 276 Zeitschriften bzw. 3,5 Millionen Seiten auf der Plattform zur Verfügung gestellt. Sie sind frei einsehbar und im Volltext sowie nach Titeln und Autoren recherchierbar.

Ferrum auf e-periodica.ch >

 

Glückwünsche an die Jubilarin

Liebes Ferrum, geschätztes Flaggschiff von 60 Jahren,
hattest dich erst dem Eisen und seiner Geschichte verschrieben,
bist mutiert und heut‘ in vielen Themen erfahren.
Zum Glück aber sind die Metalle dein Kerngeschäft geblieben!

Dr. Alex R. Furger, Archäologe, Augusta Raurica, Schweiz

Autor Ferrum: 85/2013

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Die Zeitschrift Ferrum ist nicht nur für Fachleute aus Wirtschaft und Technik unverzichtbar, sondern schafft auch den Brückenschlag zwischen den Disziplinen. Dies ist vor allem in Zeiten eines globalisierten Wissenszugriffs von höchster Bedeutung. Im Verbund mit der Eisenbibliothek als einer wichtigen kulturellen Spezialeinrichtung erlaubt Ferrum einen gezielten Zugriff auf bestimmte Technik und Kulturphänomene.

Prof. Dr. Detlef Haberland, Germanistisches Institut der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, Deutschland

Autor Ferrum: 82/2010

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Mehrere Jahre hatte ich das Vergnügen und die Ehre, als Länderdelegierter Themen und Referenten für die technikgeschichtliche Tagung vorschlagen zu dürfen. Die Vorträge nach noch nicht einmal einem Jahr im Ferrum gedruckt zu sehen, zudem reich bebildert, war für Historiker ein sehr ungewöhnlicher Akt. Solche «paradiesischen» Zustände findet man selten auf dieser Welt. Für die Zukunft wünsche ich der Eisenbibliothek, dem Konzernarchiv, der Technikgeschichtlichen Tagung und ihrem Sprachrohr, dem Ferrum, alles erdenklich Gute.

Prof. Dr. Manfred Rasch, Konzernarchiv Thyssen-Krupp, Duisburg, Deutschland

Länderdelegierter 2001–2009

Autor Ferrum: 68/1996, 74/2002, 76/200479/2007

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60 Jahre, kurz vor der Pensionierung? Normalerweise JA, nicht aber beim Ferrum, dem in der Fachwelt geschätzten Periodikum für Technikgeschichte. Wer so kompetent so weit in die Vergangenheit blicken kann, ist befugt und prädestiniert, auch die Zukunft auszuleuchten. Der Glückwunsch zum Geburtstag ist gleichzeitig ein Aufruf, auch in Zukunft massgeblich zur Lebendigerhaltung der Technikgeschichte in der Schweiz beizutragen! Mit einem herzhaften «Glück auf!»

Dipl. Ing. Rainer Sigrist, Flurlingen, Schweiz

Vorstand Eisenbibliothek 1988–2004 (Präsident 1991–2004)

Autor Ferrum: 80/2008

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Die Zeitschrift Ferrum hat mit ihrem weiten Themenspektrum rund um Eisen und seine verschiedenen Verarbeitungsformen über Jahrzehnte hinweg eine beispielgebende Zuverlässigkeit und inhaltliche Dauerhaftigkeit etabliert, die Nachhaltigkeit praktizierte, als viele den Begriff noch nicht kannten. Ferrum stellt damit eine besonders haltbare Form der wissenschaftlichen Publizistik dar – allein markenrechtliche Gründe sprechen dagegen, den Beinamen Nirosta zu verleihen.

Dr. Manfred Grieger, Leiter Historische Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, Deutschland

Autor Ferrum: 82/2010

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Wenn es Ferrum nicht bereits gäbe, müsste man es erfinden: interdisziplinär, innovativ und initiativ! Herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag und weiterhin so viel Erfolg!

Dr. Irene Pill, Service rund um Kultur, Wolfegg, Deutschland

Geschäftsführerin Eisenbibliothek: 2002–2007

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Tatsächlich schon 60 Jahre Nachrichten aus der Eisenbibliothek? Vielfältig und immer interessant in den Themen, so hat sich Ferrum zu einer der wichtigsten Zeitschriften für die Technikgeschichte und darüber hinaus entwickelt. Wenn eine Fachzeitschrift 60 Jahre alt wird, dann hat sie dieses Alter aus guten Gründen erreicht. Herzlichen Glückwunsch an Ferrum, und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Energie und Freude für die nächsten Jahre!

Dr. Uwe Beckmann, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Deutschland

Autor Ferrum: 66/1994 und 83/2011

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Anfang der 1980er-Jahre nahm mich mein ehemaliger Lehrer in Graz, Paul W. Roth, erstmals zu einer Tagung in die Eisenbibliothek mit. Seither begleiten mich diese einzigartige Institution und die Zeitschrift Ferrum bei meiner Arbeit als Technikhistoriker. Später hatte ich auch über rund 15 Jahre das Privileg, unter den grosszügigen Bedingungen in Schaffhausen die Tagungen und damit auch die Zeitschrift mitzugestalten. Es war immer wieder eine Herausforderung, grosse Themen durch kompetente Fachleute von der Vergangenheit bis in die Gegenwart komprimiert in einem Heft zu versammeln. Wenn uns das gelungen ist, hat sich der Einsatz gelohnt. Ich wünsche der Zeitschrift für uns alle noch ein langes Leben.

Dr. Helmut Lackner, Technisches Museum Wien,Österreich

Länderdelegierter 1993–2010

Autor Ferrum: 66/1994, 69/1997, 72/2000, 74/2002, 76/2004, 78/2006, 79/2007, 83/2011

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Die Zeitschrift Ferrum ist mir seit Jahrzehnten als wichtige technikgeschichtliche Zeitschrift bekannt. Ich wünsche dieser interessanten Plattform deutschsprachiger Technikgeschichtsforschung weiterhin viel Erfolg.

Dr. Frieder Schmidt, Deutsches Buch- und Schriftmuseum,

Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig, Deutschland

Autor Ferrum: 85/2013

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Seit 2004 hatte ich die Ehre, in Zusammenarbeit mit Helmut Lackner und Manfred Rasch, später mit Reinhold Reith und Friedrich Steinle die Technikgeschichtlichen Tagungen zu konzipieren. Beeindruckend war die Vielfalt der gewählten Themen von der internen Kommunikation über das Schmieden bis zum Tunnelbau. Einzigartig ist die Verbindung von historisch-wissenschaftlichen Themen mit Fragen, die die Industrie und Forschung heute beschäftigen. Einer der Höhepunkte war die Tagung 2007 zum Tunnelbau (Ferrum 2008). Ich wünsche der Tagung in einer Welt der Spezialisierung weiterhin den Mut, verschiedene Fächer sowie die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden.

Kilian T. Elsasser, Museumsfabrik Luzern, Schweiz

Länderdelegierter seit 2004

Autor Ferrum: 80/2008, 83/2011

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