Lesung von Dana Grigorcea aus ihrem neuen Roman «Die nicht sterben»
Die diesjährige Lesung im Rahmen des Literaturfestivals «Erzählzeit ohne Grenzen» war besonders stimmungsvoll. Im Ambiente des Auditoriums im Klostergut Paradies und vor einer Kulisse, die den Park ins Innere holte, las Dana Grigorcea mehrere Auszüge aus ihrem neuen Roman «Die nicht sterben». Es war die erste öffentliche Veranstaltung vor Ort seit 2019. Rund 30 Gäste folgten der Einladung und freuten sich mit dem Team der Eisenbibliothek über die persönlichen Begegnungen. Obwohl die Wetterlage verhinderte, dass die Lesung im Klosterpark stattfinden konnte, blieben die vorhergesagten Gewitter aus. Aber sie hätten vielleicht eine passende Geräuschkulisse für einen Roman geliefert, der mit dem Mythos um Dracula verflochten ist!
Das hingerissene Publikum wurde von der Erzählerin in eine vergangene Welt mit fremden Ritualen und Lebensrhythmen, aber vertrauten Sinneseindrücken entführt, die sie vor dem geistigen Auge lebendig und bunt werden liess. Die gezielt ausgewählten Passagen der Autorin kontrastierten miteinander in der Stimmung und lockten die Zuhörer mit einem Querschnitt durch den Roman, der die malerischen Qualitäten ihres Schreibens zeigte, ohne die Handlung zu verraten.
Die anschliessende lebhafte Diskussion und Fragerunde gewährte Einblicke in Grigorceas Schreibprozess und beleuchtete die persönlicheren Themen aus dem Leben der Autorin, die sie in den Roman einbrachte, wie zum Beispiel eine ihrer Leitfragen, ob und wie Kunst Menschen vor Extremismus retten kann.
Wir danken Dana Grigorcea und dem Moderator Georg Freivogel für die gelungene Veranstaltung!
Hier finden Sie die Impressionen und weitere Informationen über die Autorin und das Buch.
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