Klaus Grewe

Wasser für Roms Städte

Neue Forschungsergebnisse zum römischen Aquäduktbau


Ferrum 84/2012

The engineering of large structures such as roads, bridges and water pipelines is not an end in itself! Hence, three basic conditions had to be fulfilled before such large projects could go into planning: There had to be a demand for the construction, a powerful client with the financial means and, last but not least, a professional to solve the technical problems. Naturally, these planning principles were also applied to the building of large projects like the Roman aqueducts – and, in fact, they still apply today.


Ingenieurbauten wie Strassen, Brücken und Wasserleitungen dienen keinem Selbstzweck! Um Grossbauten dieser Art in Planung nehmen zu können, mussten deshalb immer drei Grundvoraussetzungen zusammenkommen: Für das Bauwerk musste ein Bedarf bestehen, ein mächtiger Bauherr mit den erforderlichen finanziellen Mitteln musste bereitstehen, und nicht zuletzt bedurfte es eines Fachmanns für die Lösung der technischen Probleme. Diese Planungsprinzipien galten natürlich und besonders auch für Bauwerke von der Grössenordnung römischer Fernwasserleitungen – und sie gelten eigentlich auch heute noch.


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