Romana Ebner

Die Wasserversorgung und -entsorgung der Stadt Salzburg in der frühen Neuzeit


Ferrum 84/2012

The foundation for the early modern water supply of Salzburg was already laid in the Middle Ages with the building of the Almkanal (alpine canal), a striking achievement of architectural engineering. A growing population, increasing trade and higher hygienic requirements called for an expansion of the man-made canal system, construction of groundwater pumping stations as well as piping systems to supply the city with spring water. Construction and especially the cost-intensive maintenance of water supply lines and house connections led to water becoming an expensive consumer good in the 17th century. The vulnerability of the water supply could be seen mainly in events of nature that posed a latent risk for the lifeline of the city.


Die Grundlage der frühneuzeitlichen Wasserversorgung Salzburgs wurde mit dem Bau des Almkanals, einer Meisterleistung der Ingenieursbaukunst, bereits im Mittel alter gelegt. Steigende Einwohnerzahlen, ein wachsendes Gewerbe sowie höhere Hygieneansprüche forderten in der frühen Neuzeit einen Ausbau des künstlichen Kanalsystems, den Bau von Grundwasserhebewerken sowie die Zuleitung von Quellwasser mittels Rohrleitungen in die Stadt. Die Errichtung und vor allem die kosten intensive Instandhaltung von Wasserzuleitungen und Hausanschlüssen liessen Wasser im 17. Jahrhundert zum kostspieligen Konsumgut werden. Die Vulnerabilität der Wasserversorgung zeigte sich vor allem in Elementarereignissen, die eine latente Gefahr für die Lebensader der Stadt darstellten.


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