Was wäre Aristoteles ohne Ibn Ruschd?

23.09.2016 08:30

Handschrift der Eisenbibliothek in der Ausstellung «Europa in der Renaissance»

Humanisten der Renaissance fahndeten nach antiken Manuskripten. © Schweizerisches NationalmuseumHumanisten der Renaissance fahndeten nach antiken Manuskripten. © Schweizerisches Nationalmuseum

Die älteste Handschrift in den Beständen der Eisenbibliothek enthält nicht nur Texte von Aristoteles und Albertus Magnus, sondern auch von Ibn Ruschd – auch bekannt unter dem Namen Averroës (1126-1198). Geboren im spanischen Córdoba, sorgte der Arzt und Philosoph Ibn Ruschd für eine Renaissance der Schriften von Aristoteles im europäischen Mittelalter, indem er Kommentare zu den Abhandlungen des griechischen Philosophen verfasste.

Aus diesem Grund ist unsere Handschrift momentan als Leihgabe in der grossen Ausstellung «Europa in der Renaissance» zu sehen, die das Landesmuseum Zürich (Teil des Schweizerischen Nationalmuseums) zeigt. Nutzen Sie doch die Gelegenheit, um die Handschrift zusammen mit vielen weiteren beeindruckenden Exponaten im frisch eröffneten Neubau des Landesmuseums zu erleben!

Die Ausstellung läuft bis zum 27. November 2016. Im Januar 2017 wird die Handschrift wieder in ihre angestammte Vitrine in der Eisenbibliothek zurückkehren.

Neues Wissen verbreitet sich dank der Erfindung des Buchdrucks rasch durch ganz Europa. © Schweizerisches NationalmuseumNeues Wissen verbreitet sich dank der Erfindung des Buchdrucks rasch durch ganz Europa. © Schweizerisches Nationalmuseum
Prometheus verkörpert die Renaissance mit ihren Errungenschaften und ihren Schattenseiten. © Schweizerisches NationalmuseumPrometheus verkörpert die Renaissance mit ihren Errungenschaften und ihren Schattenseiten. © Schweizerisches Nationalmuseum
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