Die Bestände der Eisenbibliothek – ein thematischer Überblick

Die Bestände der Eisenbibliothek – ein thematischer Überblick

Zum qualitativen Profil des Bestands

Dem Namen der Bibliothek – und ihrem Motto «Viris ferrum donantibus» – entsprechend ist die Literatur über die Gewinnung und Verarbeitung von Eisen und Stahl der ursprüngliche Sammelschwerpunkt. Im Laufe der Zeit hat sich der Fokus auf ausgewählte Teilgebiete der Technikgeschichte samt benachbarten Disziplinen (Geschichte der Naturwissenschaften, Archäometallurgie, Industrie- und Wirtschaftsgeschichte, Industriekultur etc.) erweitert. Es gibt weltweit nur wenige Spezialbibliotheken in diesem Bereich, deren Bestände eine vergleichbare Tiefe, Breite und Vollständigkeit erreichen. Neue und zusätzliche Sammelschwerpunkte kristallisieren sich auch infolge von Entwicklungen in den drei Divisionen der Georg Fischer AG heraus: So wird in Zukunft vor allem den Kunststoffen und ihrer Geschichte grössere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Das Herz der Sammlungen ist ein umfangreicher Bestand an Alten Drucken und ein sehr viel kleinerer Bestand an Handschriften. Diese wertvollen historischen Bestände wurden grösstenteils schon in der Entstehungszeit der Bibliothek oder kurz danach erworben, sie werden bis heute durch gezielte antiquarische Akquisitionen ergänzt. Grundsätzlich gilt für alle Sammelschwerpunkte, dass sowohl historische Drucke als auch neue (geschichtswissenschaftliche) Forschungsliteratur erworben wird. Eine fixe Grenze zwischen historischen und aktuellen Beständen lässt sich nicht ziehen, sie hängt vom Forschungsinteresse ab. In einigen Sammelgebieten wird auch nicht historisch orientierte Literatur erworben, so z.B. zur Giessereitechnik, Eisenmetallurgie und Kunststofftechnologie. Die Bestände sind nach einer hauseigenen Systematik aufgestellt. Einen guten Eindruck von den Sammelgebieten der Eisenbibliothek vermittelt die aktuelle Systematik (siehe Link auf der rechten Seite) sowie in der Artikel über die Eisenbibliothek im «Handbuch der historischen Buchbestände in der Schweiz» (mit Stand 2009, siehe Link auf der rechten Seite).


Zum quantitativen Profil des Bestands

Insgesamt umfasst der Bestand der Eisenbibliothek zwischen 40.000 und 45.000 Medieneinheiten, wobei in dieser Zahl sowohl Bücher, Handschriften und Broschüren (graue Literatur) als auch eine Vielzahl von Aufsätzen (Sonderdrucke) und Zeitschriftenbänden enthalten sind. Ca. 700 Zeitschriftentitel sind vorhanden, davon ca. 70 laufend.

In den historischen Beständen befinden sich ca. 5.700 Bände, die vor 1900 erschienen sind. Dazu zählen eine Inkunabel von 1482, ca. 330 Drucke aus dem 16. Jahrhundert sowie fünf Handschriften, die vor 1600 zu datieren sind, davon eine Pergamenthandschrift aus dem letzten Drittel des 13. Jahrhunderts. Genauere Angaben zur chronologischen, sprachlichen und thematischen Zusammensetzung der historischen Bestände macht das «Handbuch der historischen Buchbestände in der Schweiz» (siehe Link auf der rechten Seite).


Die thematischen Sammelschwerpunkte

In den kommenden Monaten werden wir Ihnen an dieser Stelle die thematischen Schwerpunkte des Bestands nach und nach detailliert vorstellen. Wir bitten noch um ein wenig Geduld.

Was Sie erwarten wird:

·         Metallurgie (noch in Arbeit)

·         Bergbau (noch in Arbeit)

·         Kunststoffe

·         Technikgeschichte (noch in Arbeit)

·         Geschichte der Naturwissenschaften (noch in Arbeit)

·         Geschichte der Georg Fischer AG (noch in Arbeit)

·         Wirtschafts- und Industriegeschichte, Industriekultur (noch in Arbeit)

·         Produktkataloge und Firmenschriften (noch in Arbeit)

·         Enzyklopädien (noch in Arbeit)